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21.05.2017
Zweimal Wagners Ring in Stockholm in der zweiten Maihälfte
Die Königliche Oper in Stocholm,www.operan.se, hatte ein Wiedersehen mit einer mehr als 10 Jahre alten Produktion des „Ring des Nibelungen“ ermöglicht.
Zuerst kam ein Ring im Jahre 2005 - beginnend mit „Das Rheingold“  - heraus, nachdem bis dahin 40 Jahre seit der letzten dortigen Produktion vergangen waren. Staffan Valdemar Holm als Regisseur brachte nun zusammen mit dem slowenischen Dirigtenen Marko Letonja ein herausragendes Gesangsteam zuammen bestehend aus den schwedischen SängerInnen Nina Stemme, Katharina Dalayman, Michael Weinius, John Lundgren und Cornelia Beskow. Der schwedische Tenor und Rock Musiker Lars Cleveman sang den „Siegfried“, den er jüngst auch erst an der Met in New York übernommen hatte. In Covent Garden hatte er die Rolle des „Tristan“ (unter Dirigent Antonio Pappano) ebenso gut bewältigt wie den „Parsifal“ bei den berühmten „Proms“.  Als Nicht-Schwede kam Falck Struckman als „Hagen“ dazu.

Alle Vorstellungen waren seinerzeit in Rekordzeit ausverkauft. Viele rührige Mitglieder von Wagner Gesellschaften aus den Nordischen Staatem hatten es aber schließlich geschafft Tickets zu ergattern, u.a. kamen 40 Finnen von der Wagner Society in Helsinki und 11 Mitglieder der Wagner Society Island. Eine weitere große Gruppe kam aus Göteborg zum Ring-Besuch.

Die Stockholmer Wagner Society, unter ihrem Vorsitzenden Kerstin Jonasson, organisiert ein Wagner Dinner für die oben erwähnten auswärtigen Wagner Verbände, um die Mitglieder aus Stockholm kennen zu lernen. Außerdem gab es einen Vortrag in dem Klas Liljefors die verschiedenen Versionen des Ringschlusses in der Götterdämmerung beleuchtete.

Die Dramaturgin der Königlichen Oper Katarina Aronsson lud zu Gesprächen über Themen aus dem ”Ring des Nibelungen” sowie über Wagner ins "Guldfoajénder" der Oper  ein. Verschiedene Gäste und Referenten nutzten die Gelegenheit der Teilnahme: u.a. der Britische Wagner Experte Barry Millington: