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30.03.2016
50-jähriges Jubiläum Paris
Der Richard-Wagner-Verband Paris veranstaltete anlässlich seines 50-jährigen Bestehens ein unvergessliches Wochenende.
Der Cercle Wagner von Paris veranstaltete am 06.05 März anlässlich seines 50. Geburtstages..
Paris öffnete seine Arme für  den RWVI über das Wochenende vom 5. und 6. März und begrüßte fast 200 Wagner-Freunde, um den 50. Jahrestag des Richard-Wagner-Verbandes Paris zu feiern - der ersten nicht-deutschen Wagner-Gesellschaft weltweit.

Präsidenten und Vertretern der Wagner-Verbände aus Frankreich, Belgien, Deutschland, Großbritannien und Island genossen zusammen mit Eva Wagner-Pasquier, Ehrenpräsidentin des RWV Paris, Horst Eggers, Präsident des RWVI, Josef Lienhart, Ehrenpräsident der RWVI, und weiteren Präsidiumsmitgliedern des RWVI sowie zwei großen Gruppen von Verbandsmitgliedern aus Leipzig und Frankfurt ein Wochenende mit einer fabelhaften Opernaufführung, einem großartigen Jubiläumskonzert und einem reichhaltigen feierlichen Mittagessen. All dies wurde mit außergewöhnlichen Stil und Flair präsentiert, dank der organisatorischen Anstrengungen des Pariser RWV-Vorstandes und insbesondere seiner Präsidentin, Madame Annie Benoit.
Das Fest begann mit einer unvergesslichen Aufführung der Meistersinger in der Opéra Bastille. Diese in Paris neue Koproduktion  mit den Salzburger Festspielen und der New Yorker Met, wurde unter der Regie von Stefan Herheim und dem hervorragenden Dirigat von Philippe Jordan durchgeführt. Es ist sehr selten, von Wagner-Opern aus dem Kreis von Mitgliedern der Wagner-Verbände einen Meinungskonsens zu erleben, aber hier war es durchaus fast ausnahmslos gegeben.

Die Veranstaltungen am folgenden Tag bestanden aus einem Konzert, offiziellen Festreden und einem wunderbares Mittagessen im äußerst eleganten Ambiente des exklusiven Cercle de l'Union Interalliée.
Das Konzert wurde von den offiziellen Reden eingerahmt, die von Annie Benoit, Eva Wagner-Pasquier, Clym (Vizepräsident und Gründungsmitglied des RWV Paris, und Horst Eggers gehalten wurden. Viele schöne Erinnerungen an die frühen Tage des Verbandes wurden ins Gedächtnis gerufen und eine wohlverdiente Ehrung wurde von Horst Eggers ausgesprochen, der eine Erinnerungsurkunde und eine Medaille an Frau Annie Benoit übergab.
Florence Delage, ein Pianist mit einer bemerkenswerten Karriere, begann das Konzert mit mehreren Transkriptionen von Wagner-Opern nach Franz Liszt. Im Anschluss an die Ansprachen wurde das Konzert vom feinstimmigen Secession Orchester unter der musikalischen und künstlerischen Leitung von Clément Mao-Takacs mit der Aufführung u.a. eines sehr bewegenden Siegfried-Idylls und der Karfreitagsmusik aus Parsifal zu einem krönenden Abschluss geführt.
Ich kehrte völlig erschöpft nach Hause zurück, noch glühend mit den Erinnerungen an eine unvergessliche und genussvolle Feier in Paris. Vielen Dank an all die vielen, die dies möglich gemacht haben.