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28.12.2018
Nachricht von RWV Braunschweig - Neusicht des „Fliegenden Holländers“
Mit einer spannenden Neusicht des „Fliegenden Holländers“ von Operndirektorin Isabel Ostermann begann die neue Saison am Staatstheater Braunschweig
Die Regisseurin behandelt vor allem das Motiv der emotionalen Treue der jungen Senta bis an den Tod des alten, aber noch nicht sterben könnenden Holländers. Die Inszenierung im realistischen Bühnenbild einer Kapitänsvilla bietet Gesprächsstoff und Anlass zum Nachdenken über Wagners Intentionen in Zusammenhang mit dem „Weib der Zukunft“, von dem er sich Erlösung für eine im Materialismus befangene Welt erhoffte.

Auch der Wagner-Verband will weiter zum Nachdenken darüber anregen und bietet als Begleitprogramm drei öffentliche Veranstaltungen in Kooperation mit dem Staatstheater an. Bei einem gemeinsamen Opernbesuch am 20. Dezember, in dessen Anschluss wir mit Künstlern über die Aufführung diskutieren. Mit einem Vortrag von Frau Professor Susanne Vill aus Wien, die vielfach über Wagners Frauengestalten und seine Philosophie des Weiblichen im Menschlichen publiziert hat. Sie ist am 20. Januar auf unsere Einladung hin Gast im Staatstheater. Und bei einem Liederabend mit Mirella Hagen, dem bunten Waldvogel aus Frank Castorfs Bayreuther “Ring”, die unter dem Titel „Wagner in Paris“ am 27. Januar im Spohr-Saal Lieder aus der Entstehungszeit des „Holländers“ in Paris singen wird, von Wagner, aber auch seinen damals angesagten Zeitgenossen.

http://rwv-braunschweig.de/rwv

https://staatstheater-braunschweig.de/produktionen/der-fliegende-hollaender/?no_cache=1&tx_theatre_play%5Bevent%5D=0&tx_theatre_play%5Baction%5D=show&cHash=01470ea9567007b964ae5beed582fe1b